Es ist lediglich wenige Quadratzentimeter groß und mit so viel Technik vollgepackt, dass es eigentlich unglaublich ist: das Navi. Das Navi wurde rasend schnell populär. Es scheint so, als hätten Heerscharen von Autofahrern nur darauf gewartet. Endlich konnte der dicke Autoatlas zu Hause bleiben, endlich musste man in unbekannten Orten nicht mehr nach dem Weg. Das Navi bringt uns überall hin, meistens jedenfalls. Von einigen Fauxpas abgesehen ist das Navi eine der besten Erfindungen der modernen Zeit. Noch nie war es so einfach, an sein Ziel zu gelangen. Man gibt dieses einfach in sein Navi ein und in Sekundenschnelle wird die Route dorthin angezeigt. Dann heißt es losfahren und auf dem kürzesten Weg ohne Umwege ankommen.

So weit, so gut! Das hört sich ja im ersten Moment recht simpel an! Im Allgemeinen ist es das auch. Wer zu Computern keinen richtigen Draht hat, braucht sich vor einem Navi trotzdem nicht zu fürchten. Die Bedienung der meisten Geräte ist ein Kinderspiel, welche keine besonderen Kenntnisse benötigt.

In der Regel gibt man alles Notwendige über den Touchscreen ein. Das ist das Display, auf welchem letztendlich die Route angezeigt wird. Auf diesem Display erscheinen zuerst einmal alle Anweisungen, denen man der Reihe nach folgt. Das bedeutet, dass man zu Anfang sein Ziel eingibt, als nächsten Schritt eventuelle Zwischenstationen und als letztes die Route berechnen lässt. Nach der Berechnung muss man entweder die Navigation bestätigen oder man kann sich sofort auf den Weg machen.

Während der Fahrt werden alle relevanten Details zur Strecke angesagt und auf dem Display angezeigt. Die Sprachführung dient der erhöhten Sicherheit. Ein Blick zum Display lenkt den Fahrer immer wieder ab und es kann zu Unfällen kommen.

Trotz allem sollte man aber seinem Navi nicht immer blind vertrauen. Sicher hat jeder schon einmal von Unfällen gehört, die wegen des Navis passiert sind. Also immer zur Sicherheit auch einen Blick auf die Verkehrsschilder werfen.