Tipps bei der Wahl einer Kompaktkamera

Wer sich eine Kompaktkamera zulegen möchte, hat die Qual der Wahl. Es wimmelt von Produktangeboten, die sich neben den Anschaffungskosten in Megapixelzahl, Zoomstärke, Bildsensoren und Videoauflösung unterscheiden und zum Teil zahlreiche Zusatzfunktionen aufweisen. Welches die beste Kompaktkamera ist, kann natürlich nicht so einfach beantwortet werden, denn dies hängt auch immer von den individuellen Bedürfnissen des Fotografen und seinen gewünschten Motiven ab. Einige pauschale Ratschläge kann man jedoch geben.

Auch wenn es immer höhere Megapixelzahlen regnet: Mehr als zehn Megapixel sind für Kompaktkameras nicht zu empfehlen, da bei mehr Bildpunkten der einzelne Pixel weniger Platz hat und damit auch schlechtere Belichtung erfährt, was zu Bildrauschen und Störungen führen kann. Was an Pixeln gespart werden kann, sollte lieber in die Sensoren investiert werden, die mit zunehmender Größe mehr Platz für einfallendes Licht bieten.

Bei der Wahl des Objektivs ist die Brennweite zu beachten. Für Panoramaaufnahmen eignen sich niedrige, für starke Vergrößerungen hohe Brennweiten. Die höchste Brennweite geteilt durch die niedrigste Brennweite der Kamera ergibt die Zahl für den optischen Zoom. Während ein hoher optischer Zoom durchaus attraktiv ist, muss aber auch beachtet werden, dass die Bildschärfe bei sehr hohen Brennweiten stark nachlässt und zudem Modelle mit den flexiblen Objektiven weitaus sperriger sind als die mit niedrigerem Zoom.

Während so gut wie alle Kompaktkameras über Automatikprogramme und oft dutzende Szenenprogramme verfügen, bieten die Modelle oberhalb der 300-Euro Marke meist auch halbautomatische Programme und einen manuellen Modus, in dem sich kreative Köpfe austoben können.

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